Die MGG
Am 20.04.1991 fand die Gründungsversammlung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie in Jena statt.
Zu diesem Anlass trafen sich 22 ausgewählte Repräsentanten der Bundesländer Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nach Kurzreferaten über die Schwerpunkte der Arbeit in der Gastroenterologie in den einzelnen Bundesländern wurden die Ziele der Gesellschaft formuliert und im Statut festgelegt.
Als Gründungsvorsitzender der Gesellschaft wurde Herr Prof. Dr. Hans Bosseckert gewählt.
Es wurde vereinbart, dass jedes Jahr ein Kongress veranstaltet wird, wobei die Präsidentschaft jährlich wechselt, somit in regelmäßiger Folge die Länder Thüringen, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt für die Austragung des Kongresses verantwortlich sind.
Der erste Kongress stand noch ganz unter dem Eindruck der Deutschen Wiedervereinigung vom 29. bis 30. Mai 1992 in Suhl statt. Bis zum Jahr 2000 wurden zu den Kongressen Kollegen aus Tschechien, der Slowakei und Polen eingeladen und alle 2 Jahre fanden trilaterale Symposien statt.
Die MGG hat derzeit knapp 400 Mitglieder mit steigender Tendenz. Zu den Veranstaltungen können jährlich zwischen 300-400 Kollegen begrüßt werden. Neben wissenschaftlichen Vorträgen zu ausgewählten Themen in der Gastroenterologie können in Postgraduiertenkursen spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten in der Gastroenterologie erworben werden. Die MGG mit Ihrem Jahreskongress bietet ein Forum für Interdisziplinarität und Kooperation mit Chirurgen, Pathologen, Radiologen, Onkologen und Strahlentherapeuten.
Besonders hervorzuheben ist, dass eingebunden in die Jahreskongresse die Endoskopieschwestern und Endoskopiepfleger einen eigenen Kongress veranstalten. Hier wird besonderer Wert auf die zielgerichtete Kommunikation von Ärzten und Schwestern gelegt, welches sich in den gemeinsam begleiteten Vorsitzen zu den Fachvorträgen und in den Inhalten der Vorträge widerspiegelt.
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